Solisten

Die Junge Kammerphilharmonie Berlin freut sich, bei ihren Konzerten mit vielen hochkarätigen und namhaften Solisten zusammenarbeiten zu können.
Auf dieser Seite finden Sie alle Solisten, mit denen wir in den bisherigen Konzerten spielen durften.

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-Moll op. 102

Als Vierjähriger liebte es Noah Bendix-Balgley, das Buch The Philharmonic Gets Dressed anzuschauen, zudem war er sehr begeistert, als er zum ersten Mal andere Kinder Geige spielen sah. Der gesangliche Ton des Instruments faszinierte ihn, also überzeugte er seine Eltern, Geigenstunden für ihn zu arrangieren. Dank der Fortschritte, die er auf dem Instrument machte, spielte er bereits als Neunjähriger vor Yehudi Menuhin. Später studierte er an der Indiana University und an der Münchner Musikhochschule bei Mauricio Fuks, Christoph Poppen und Ana Chumachenco. Einen Klang zu finden, der nicht nur schön ist, sondern auch ausdrucksvoll und die Zuhörer berührt, empfindet er heute als Lebensaufgabe. Noah Bendix-Balgley war Preisträgerer zahlreicher Wettbewerbe, u. a. des Koningin Elisabethwedstrijd in Brüssel, des Concours International Long-Thibaud und des Concours International de Musique Vibrarte in Paris.

Von 2011 bis 2015 war er Konzertmeister des Pittsburgh Symphony Orchestra, wo er nicht nur als Orchestermusiker, sondern auch als Solist begeisterte. Solistisch arbeitete er mit verschiedenen namhaften Orchestern zusammen, u. a. mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre National de Belgique. Als Kammermusiker wirkte er im Miro und im Athlos String Quartet mit und wirkte bei Festivals wie dem Sarasota Music Festival, dem ChamberFest Cleveland, dem Nevada Chamber Music Festival und dem Moritzburg Festival mit. In seiner freien Zeit widmet er sich der Klezmer Musik und ist sportlich sehr aktiv. Er liebt Outdoor-Sportarten wie Wandern und Skifahren und ist ein Fan von Baseball und Basketball.


  • Johannes Brahms (1833 – 1897)
    Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-Moll op. 102
  • Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
    1. Cellokonzert in Es-Dur op. 107
Bruno Delepelaire wurde 1989 in Frankreich geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Nach Studien bei Philippe Muller am Pariser Conservatoire ging er 2012 nach Berlin, wo er bei Jens-Peter Maintz (Universität der Künste) und Ludwig Quandt (Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker) ausgebildet wurde. Meisterkurse führten ihn zu Wolfgang-Emanuel Schmidt, François Salque, Wen-Sinn Yang und Wolfgang Boettcher. Bruno Delepelaire, der mehrfach als Solist und Kammermusiker ausgezeichnet wurde, ist seit November 2013 erster Solocellist der Berliner Philharmoniker. Im Januar 2016 konzertierte er zuletzt mit der Jungen Kammerphilarmonie Berlin und Dmitri Schostakowitschs erstem Konzert für Violoncello.

  • Nino Rota (1911 – 1979)
    Konzert für Posaune und Orchester in C-Dur
Olaf Ott wurde an der Dortmunder Abteilung der Hochschule für Musik Westfalen-Lippe ausgebildet. 1985 kam er als Solo-Posaunist zu den Duisburger Symphonikern (zugleich Orchester der Deutschen Oper am Rhein), zwischen 1989 bis 1994 war er Solo-Posaunist im RSO Berlin (heute Deutsches Symphonie-Orchester Berlin). 1994 nahmen ihn die Berliner Philharmoniker als Posaunisten auf, seit 1999 ist er deren Solo-Posaunist. Olaf Ott gehört auch dem Blechbläser-Ensemble der Berliner Philharmoniker an und spielt seit fast zwei Jahrzehnten im Triton Trombone Quartet, das mehrfach international mit Preisen ausgezeichnet wurde.

  • Richard Wagner (1813-1883)
    Wesendonck-Lieder
  • Franz Liszt (1811 – 1886)
    Lieder

Die gebürtige Berlinerin begann ihre musikalische Ausbildung in den Studiengängen Klavier (UdK Berlin) und Musikwissenschaft (TU Berlin). Nach ihrem Diplom studierte sie Gesang an der Berliner HfM »Hanns Eisler« bei Julia Varady(DVD: „Masterclass with Julia Varady“, 2007) . Studiumsbegleitend wurde sie Stipendiatin des Wagnerverbands. Sarah van der Kemp absolvierte Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Thomas Quasthoff, Reiner Goldberg und Peter Konwitschny. Im Bereich der Lied- Interpretation wurde sie stark von Dietrich Fischer-Dieskau geprägt (Meisterkurse in Berlin, Stuttgart, Schwarzenberg).

Noch vor Ende des Gesangsstudiums debütierte sie an der Staatsoper Berlin in der Rolle der Kunstgewerblerin in Bergs Lulu unter der Leitung von Michael Gielen und der Flora in Verdis La Traviata an der Deutschen Oper Berlin, an der sie in der folgenden Spielzeit 2006-08 als Stipendiatin engagiert war. Sie sang dort u.a. Hänsel / Hänsel und Gretel, Lucienne / Die tote Stadt, die 2. Dame / Zauberflöte, Roßweiße / Die Walküre, Mercédès / Carmen, Alt / Matthäuspassion, Infermiera / Suor Angelica, u.a. . Es folgte ein Festengagement am Staatstheater Schwerin. Wichtige Partien wie u.a. Judith / Herzog Blaubarts Burg, Preziosilla / Forza del destino, Rosina / Barbiere di Siviglia, Sesto /Cesare und Hänsel / Hänsel und Gretel konnte sie dort darbieten.

Seit der Saison 2010/11 ist die Mezzosopranistin freischaffend tätig. Neben Engagements am Staatstheater Schwerin (Ciesca/ Gianni Schicchi und Judith / Herzog Blaubarts Burg), führten sie Konzert- und Theatertourneen nach Peru, Bolivien, Italien, Schweiz und Frankreich (Orchestre Symphonique Mulhouse; Festival Avignon und Festival Radio France in Montpellier). Sie arbeitete mit Dirigenten wie Donald Runnicles, Sebastian Weigle, Yves Abel, Michael Gielen, Rafael Frühbeck de Burgos, Matthias Foremny und anderen zusammen. So war sie Hänsel /Hänsel und Gretel mit der Dresdener Philharmonie unter der Leitung von Sebastian Weigle zu hören, sowie mit der 9. Sinfonie von Beethoven mit Raphael Frühbeck de Burgos. Die Deutschen Oper Berlin engagierte sie für die Partie der Jane/Germania, in China (SSO Shenzhen, HongKong) debütierte sie konzertant mit der Partie Sieglinde / DIe Walküre, und wurde anschließend für die Partie der Carmen/Carmen wieder eingeladen. Weitere Partien wie der Komponist / Ariadne auf Naxos, Eboli / Don Carlos und Laura/La Gioconda (Konzerttournee), Sesto / La Clemenza di Tito zählen ebenso zu ihrem Repertoire.

Im Konzertbereich profilierte sich die Mezzosopranistin insbesondere mit Repertoire von Orchesterliedern. Sie sang beispielsweise den Love-Song von Panufnik (Konzerthausorchester Berlin), Nuits d’été von Berlioz (Philharmonie Baden Baden), Wagners Wesendoncklieder (Kammerorchester Pforzheim). Mit Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen (China, Philharmonie Berlin), der Altpartie im Klagenden Lied (München) und den Rückert- Liedern (Lyon, Berlin) war sie ebenso zu hören wie mit Orchesterliedern von Duparc und Bergs Konzertarie Der Wein. In Paris (Chatédrale des Invalides) debütierte Sarah van der Kemp mit Alt Partie in Verdis Requiem.¥

  • Richard Strauss (1864-1949)
    Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur AV 144
Der Klang des Englischhorn ist ihm seit frühester Kindheit vertraut, war doch der Vater Englischhornist im Bayerischen Staatsorchester. Doch Dominik Wollenweber fand erst auf Umwegen zu diesem Instrument. Er spielte zunächst Flöte und wandte sich als 14-Jähriger der Oboe zu, die er bei Hagen Wangenheim an der Münchner Musikhochschule und bei Simon Dent am Richard Strauss-Konservatorium studierte.

Erste Kontakte zu den Berliner Philharmonikern knüpfte er als Stipendiat der Orchester-Akademie, der er von 1991 bis 1993 als Schüler von Hansjörg Schellenberger angehörte. Während dieser Zeit war Dominik Wollenweber Solo-Oboist im Jugendsymphonieorchester der Europäischen Union unter Claudio Abbado. Eine gute Voraussetzung, um das Probespiel für die vakante Stelle des Englischhornisten bei den Berliner Philharmonikern zu bestehen.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester und zahlreichen kammermusikalischen Aktivitäten lehrt er seit dem Jahr 2000 als Gastprofessor für Oboe an der Musikhochschule »Hanns Eisler«. Der Vater von sechs Kindern verbringt seine Freizeit am liebsten mit der Familie.

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